Lydia Radzuweit

Die Arbeit besteht aus zwei Teilen :

Auf einer Wand sind, der Größe des Raumes entsprechend, mit farbigen Klebebändern farbige Balken geklebt. Diese bilden eine Codierung von verschiedenen Tätigkeiten der Künstlerin ab, welche innerhalb von 8 Wochen protokolliert wurden. Dazu gibt es eine Tonspur, die monoton den Verlauf der Tätigkeiten abspielt.

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie sich der Begriff und die Auffassung von Arbeit wandelt und wandeln sollten, in Reaktion auf den (technisch bedingten) Umbruch des Arbeitsmarktes und die gesellschaftliche Entwicklung.

Ausstellungsansicht „Zu viele Stunden in zwei Monaten“, 800 x 144 cm, Kunstverein Fischerhude, 2021 ©Lydia Radzuweit